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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
Entstehung
Seite
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4. S u m in n l a.

Bon a.

Bona die Frau des UmgcldcrS Mehlhorn undThcoda blieben zwei Milchschwcstcru der Freundschaft, welcheKatzcnbcrgcr nicht auseinander treiben konnte, er mochte anihnen so viel schcidckünsteln, als er wollte. Thcoda nun trugihr brausendes Saitenspicl der Freude in die Abschiedstundezur Freundin; und reichte ihr Thcudobachs Brief, zwang sicaber, zu gleicher Zeit dessen Inhalt durchzuschcn und von ihranzuhörcn. Bona suchte cs zu vereinigen, und blickte mehr-mals znhorchcnd zu ihr auf, sobald sic einige Zeilen gelesen:so nimmst du gewiß einen recht frohen Abschied von hier?"sagte sie. Den frohesten, versetzte Thcoda.Sei nurdeine Ankunft auch so, du springsedriges Wesen! Bringe unsbesonders dein beschnittenes, aufgeworfnes Naschen wiederzurück und dein Backcnroth! Aber dein deutsches Herz wirdewig französisches Blut umtrcibcn," sagte Bona. Theodahatte eine Elsasserin zur Mutter gehabt.Schneie nochdicker in mein Wcscnchcn hinein!" sagte Thcoda.Ich thn'cs schon, denn ich kenne dich, fuhr jene fort. Schon einMann ist im Ganzen ein halber Schelm, ein abgcfcinerterMann vollends, ein Theaterschrcibcr aber ist gar ein sünfvier-tcls Dieb; dennoch wirst du, fürchte ich, in Maulbronn vordeinem thcuern Dichter mit deinem ganzen Herzen heraus-branscn, und Platzen, und hundert ungestüme Dinge thun,nach denen freilich dein Vater nichts fragt, aber wol ich."