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ten, um zu scheu, ob ihr Vater den Edclmanu in seineAdopzionloge der Kutsche ausgenommen. Unter dem langen,festen Kusse, wo Thräncn aus den Augcu beider Freundinnendrangen, fragte Bona: „wann kommst du wieder?" — „Wenndu niedcrkommst. — Meine Kundschafter sind bestellt. —Dann laufe ich im Nothsalle meinem Vater zu Fuße davon,um dich zu Pflegen und zu warten. O, wie wollt' ich nochzehnmal froher reisen, war' alles mit dir vorüber." — „Dicßist leicht möglich," dachte Bona im andern Sinne, und zwangsich sehr, die wchmüthigcn Empfindungen einer Schwängern,die vielleicht zwei Todcspfortcn cntgcgcngcht, und die Gedan-ken: dicß ist vielleicht der Abschied von allen Abschiede», hin-ter weinende Wünsche zurückzusteckcn, um ihr das schöneAbendroth ihrer Freude nicht zu verfinstern.
5. S u m m u l a.
Herr von Nieß.
Wer war dieser ziemlich unbekannte Herr von Nieß? Ichhabe vor, noch vor dem Ende dieses Perioden den Leser" zuüberraschen durch die Nachricht, daß zwischen ihm und demDichter Theudobach, von welchem er das Brieschen mitgc-bracht, eine so innige Freundschaft bestand, daß sic beide nichtblos Eine Seele in zwei Körpern, sondern gar nur in EinemKörper ausmachten, kurz Eine Person. Nämlich Nieß hießNieß, hatte aber, als auftretcndcr Bühnen-Dichter, um seinendünnen Alltagnamen den Fcstnamen Theudobach, wie einen