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schnell nach der entfernten Thüre des Mißgcburten-Kabinettes aus,und sagte: „da drinn ist niein Vater, der sich freuen wird."
Er fuhr fort: er wünsche eben ihn mehr kennen zu ler-nen, da er dessen treffliche Werke, wicwol als Laie, gelesen.Sie sprang nach der Thüre. „Sie hörten mich nicht aus
_sagte er lächelnd — Da ich nun im Wochcnblatte die
schöne Möglichkeit gelesen, zugleich mit einer Freundin meinesFreundes, und mit einem großen Gelehrten zu reisen" —Hier aber setzte sie ins Kabinct hinein, und zog den räuchern-den Katzenbcrger mit einem ausgcstopsten Säbelschnäbler inder Hand ins Zimmer. Sie selber entlief ohne Shawl überdie Gasse, um ihrer schwängern Freundin Bona die schönsteNeuigkeit und den Abschied zu sagen.
Sie mußte aber jubeln und stürmen. Denn sic hatteuor einiger Zeit an den großen Bühnendichter Thcudobach— der bekanntlich mit Schiller und Kotzcbuc die drei deut-schen Horazier ausmacht, die wir den drei tragischen Kuria-zicrn Frankreichs und Griechenlands entgegensetzen — in derKühnheit des langen geistigen Liebctrankcs der Jugendzeitunter ihrem Namen geschrieben, ohne Vater und Freundin zufragen, und hatte ihm gleichsam in einem warmen Gewitter-regen ihres Herzens alle Thränen und Blitze gezeigt, die erwie ein Sonnengott in ihr geschaffen und gesammelt hatte.Selig, wer bewundert, und den unbekannten Gott schon aufbcr Erde als bekannten antrifft! — Im Briefchen hatte sienoch über ein umlaufendes Gerücht seiner Badrcise nach Maul-bronn gefragt, und die seinige unter die Antriebe der ihrigengesetzt. Alle ihre schönsten Wünsche hatte nun sein Blatt erfüllt.