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lich ist; und wenn sie jetzt so unbeschränkt dem Winke Bucking-hams und dieses Herrn Christian zu Gebote steht — so denk'ich, es würde nur menschenfreundlich sein, die Gräfin davonwissen zu lassen, weil ich zweifle, daß sie in diesem Falle siein ihrem Dienste wird behalten wollen. Zudem (fuhr er seit-wärts sprechend fort) ist dieser Julian, der sich in diesen Sa-chen durch sein hartnäckiges Stillschweigen verdächtig macht,auch vom Hofstaate der Gräfin. Wir wollen diesen Dingenauf den Grund kommen, und Allen Gerechtigkeit widerfahrenlassen."
Die schleunig her beschiedene Gräfin von Derby kam zueiner Thür in das königliche Cabinet herein, gerade als Chri-stian und Zarah, oder Fenella, zu der andern hereingeführtwurden. Der alte Ritter von Martindale, der noch früherin das Audienzkabinet zurückgekommen war, wurde kaum,selbst durch die Zeichen, die ihm die Gräfin gab, zurück ge-halten; so sehr begierig war er, seine alte Freundin zu be-willkommen; als aber Ormond ihm freundlich die Hand aufden Arm legte, bewog er ihn still fitzen zu bleiben.
Nach einer tiefen Verneigung vor dem Könige, bezeigtedie Gräfin auch dem übrigen anwesenden hohen Adel ihreAufmerksamkeit, lächelte gegen Julian Peveril, und blickte mitUeberraschung auf die unerwartete Erscheinung Fenella's.Buckingham biß sich in die Lippe; denn er sah, daß die Ein-führung der Gräfin von Derby wahrscheinlich jede Vorberei-tung, die er zu seiner Vertheidigung ausgedacht hatte, ver-wirren und zerstören würde, und warf einen verstohlenenBlick auf Christian, dessen Auge, als es auf die Gräfin ge-heftet war, dunkel flammte-
»Ist Jemand in dieser Versammlung, den Euer Gnaden