ist er der regelmäßige Bürge, und ich bin überzeugt, EuerDurchlaucht erwarten, Christian soll jede Buße leiden, in dieer in dieser oder in der künftigen Welt verfallen ist."
„Dieß ist nicht der Fall," erwiedcrte der Herzog mit dertiefsten Verbeugung. „Ich habe keine Hoffnung, durch Stell-vertretung gehängt oder verdammt zu werden; aber es istklar, es hat irgend Jemand sich an meinem Einfall vergrif-fen oder ihn verändert. Wenn ich wegen Etwas angeklagtwerde, so lasset mich wenigstens die Beschuldigung hören undmeinen Kläger sehen."
„Das ist nicht mehr, als billig," sagte der König. „Bringtunfern kleinen Freund hinter dem Kaminschirm hervor." —Nachdem Hudson hervor geführt war, fuhr Carl fort. „Hiersteht der Herzog von Buckingham. Wiederholt ihm, was Ihruns erzählt habt. Laßt ihn hören, worin der Inhalt derBaßgeige bestand, dessen Stelle Ihr einnahmet, fürchtet Euchvor Niemanden, sondern sagt die Wahrheit dreist heraus."
„Erlauben Euer Majestät," sagte Hudson, „Furcht ist Et-was, das ich nicht kenne."
„Sein Körper hat keinen Raum für eine solche Leidenschaft,oder er ist zu klein, als daß er verdiente, für ihn besorgt zusein," sagte Buckingham. — „Doch laßt ihn sprechen."
Ehe Hudson seine Erzählung beendigt hatte, unterbrachihn Buckingham mit dem Ausruf: „Ist cs möglich, daß ichbei Euer Majestät auf das Wort dieses armseligen Wichts inVerdacht komme?"
„Schändlicher Lord, ich fordere Euch zum Zweikampf!"sagte der kleine Mann, hoch entrüstet über die ihm gegebeneBenennung.
„Ei ja, seht einmal an!" sprach der Herzog. — „Daskleine Thier ist ganz verrückt, und trotzt einem Mann, der