Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
603
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Ich glaubte Ew. Majestät (da ich Euch immer -um Ge-schmack an solchen Unterhaltungen herablaffen gesehen habe)ein Vergnügen zu machen, aber ich fürchte, der Scherz istnicht angenehm gewesen ich fürchte, die Feuerwerke habenUnglück angerichtet."

»Nicht das Unglück, zu dem sie vielleicht bestimmt waren,«sagte der König ernsthaft;wie Ihr sehet, mein Herzog, sindwir Alle am Leben und unversengt.«

Lange mögen Ew- Majestät so bleiben," sagte der Her-zog;doch ich sehe, daß mir hier Etwas übel ausgelegt wor-den sein muß es muß eine unverzeihliche, wenn auch nochso wenig beabsichtigte, Sache sein, weil sie einem so nach-sichtsvollen Herrn mißfallen hat."

Einem zu nachsichtsvollen Herrn allerdings, Bucking-ham," erwiedcrte der König;und die Frucht meiner Nach-sicht ist gewesen, treu ergebene Männer in Verräther zu ver-wandeln."

Ew. Majestät, ich kann dieß nicht verstehen," sagte derHerzog.

Folgt uns, Herr Herzog," antwortete Carl,und wirwollen Euch unsre Meinung zu erklären suchen.«

Begleitet von den nämlichen Räthen, die um ihn standen,nebst dem Herzog von Buckingham, auf den alle Augen ge-heftet waren, begab sich Carl in dasselbe Kabinet, wo diewiederholten Berathschlagungen im Verlaufe dieses Abendswaren gehalten worden. Hier lehnte er sich mit kreuzweiseüber einander geschlagenen Armen an den Rücken eines Arm-stuhls, und fing nun an, de» Verdächtigen zu verhören.

Laßt uns offen gegen einander sein. Redet frei, Bucking-ham. Mit einem Wort, was war cs für eine Unterhaltung,die Ihr uns diesen Abend zugedacht hattet?"