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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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601
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befassen, der, wie es schien, gegen seine Freiheit und sein Le-ben gerichtet war. Er verhörte den Zwerg mehr als einmalauf's Neue, konnte aber nichts mehr hcrausbringcn, als wasseine erste Erzählung enthielt. Die Erscheinung des Frauen-zimmers schilderte er mit solchen phantastischen und roman-tischen Farben, daß der König nicht umhin konnte, den Kopfdes armen Mannes für verwirrt zu halten; und da in derPauke und in den übrigen für das Corps der fremden Musi-ker des Herzogs hergebrachten Instrumenten nichts gefundenwurde, so nährte er einige Hoffnung, daß der ganze Planentweder ein bloßer Scherz sein, oder der Gedanke einer wirk-lichen Verschwörung auf einem Jrrthum beruhen möchte.

Während von außen mancherlei Gerüchte umherliefen, undihr Gehalt von dem Könige und von den Edlen und Staats-männern, mit denen er sich bei dieser Gelegenheit zu bcrathengut fand, geprüft wurde, mischte sich eine allmählige Unruheund Besorgniß in die Fröhlichkeit des Abends, und machte sieendlich verstummen. Alle bemerkten, daß etwas Ungewöhn-liches vorging; und die ungewohnte Entfernung, in der sichCarl von seinen Gästen hielt, vermehrte den Mißmuth, undverrieth, daß etwas Ungewöhnliches den Geist des Königsin Bewegung setzte.

So wurden die Spieltische verlassen die Musik schwieg,oder fand keine Zuhörer die jungen Herren hörten auf,den Damen Höflichkeiten zu sagen, und diese, sie zu erwarten;und eine furchtsame Neugierde verbreitete sich in der Gesell-schaft. Die Einen fragten die Andern, warum sie so ernst-haft wären, ohne daß Antwort erfolgte.

So war der Zustand des Hofes, als man draußen Räderraffeln hörte, und das entstehende Geräusch die Ankunft einerPerson von Bedeutung ankündigte.