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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
579
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auf die Befolgung ihres Raths, sie sollte sich zurückziehcn, undin ihrem Königreich bleiben.

Der König, der kein Ende dieses Streits absah, erin-nerte die Gräfin höflich, Ihre Majestät würden eifersüchtigsein, wenn er sie länger zurückhielte, und bot Ihr seine Handan, sie zur Gesellschaft zurückzuführen. Sie sah sich genö-thigt, dicß anzunehmen, und kehrte also in die Prunkzim-mer zurück, wo sogleich hernach ein höchst seltsames Ereignißvorfiel.

Die Gäste hatten sich großentheils auf eine Stelle zusam-mengezogen, aus Anlaß der Ankunft einer Truppe von fünfbis sechs Tonkünstlern, von welchen einer, ein Deutscher, imDienste des Herzogs von Buckingham, besonder» Ruf alsVioloncellspieler hatte, aber durch das Außenbleiben seinesInstruments, das nun endlich ankam, unthätig im Vorzim-mer zu bleiben genöthigt gewesen war.

Der Bediente, der es in seinem hölzernen Futteral auf-stellte, schien herzlich froh, seiner Last los zu sein, und ver-weilte einen Augenblick, als war' er begierig, zu entdecken,was für eine Art Instrument hervorgebracht werden würde,das so schwer wiegen könnte. Seine Neugierde wurde be-friedigt, und zwar auf eine höchst außerordentliche Art; denn,während der Musikus den Schlüssel drehte, da das Futteralzu seiner größer» Bequemlichkeit aufrecht gegen die Wandgestellt war, flogen das Futteral und das Instrument selbstauf einmal auf, und heraus sprang der Zwerg, GottfriedHudson, bei dessen plötzlicher Erscheinung die Damen miteinem Schrei zurückwichcn, die Herren stutzten, und der armeDeutsche vor Schreck zu Boden sank. Sobald er sich jedocherholt hatte, schlüpfte er aus dem Zimmer, und ihm folgtenseine meisten Gefährten.