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Stand, wie Euer königlicher Vater. Es gibt nur ein Rechtund Unrecht — einen ehrenvollen und vorwärts gehendenLauf, und jeder andere, der abweicht, ist krumm und un-würdig."
„Eure Sprache, meine verehrte Freundin," sagte Or-mond, der die Nothwendigkeit einsah, in's Mittel zu treten,— „Eure Sprache ist stark und entschieden, aber sie paßt nichtzu den Zeiten. Sie könnte eine Erneuerung des Bürger-krieges und alles seines Elendes veranlassen, schwerlich aberdie von Euch gehoffte Wirkung haben."
„Ihr seid zu rasch, Frau Gräfin," sagte Arlington, „daßIhr nicht nur Euch selbst in diese Gefahr stürzen, sondernauch seine Majestät darein verwickeln wollt. Laßt mich offensagen, daß Ihr in dieser unruhigen Zeit nicht wohl gethanhabt, die Sicherheit des Schlosses Rushin für die Gefahr ei-ner Wohnung im Tower von London zu vertauschen."
„Und sollte ich den Block dort küssen müssen," sagte' dieGräfin, „wie mein Mann, so würde ich cs eher willig thun,als einen Freund verlassen! — und noch dazu einen, den ich,wie den jüngern Peveril, in Gefahr gestürzt habe."
„Aber Hab' ich Euch nicht versichert, daß beide Peverile,der ältere und der jüngere, frei find?" sagte der König, „und,meine theure Gräfin, was kann Euch sonst versuchen, Euchselbst in eine Gefahr zu begeben, aus welcher Ihr ohneZweifel durch meine Vermittlung errettet zu werden erwar-tet? Mich dünkt, eine Dame von Eurer Einsicht sollte sichnicht freiwillig in einen Fluß stürzen, bloß damit ihre Freundedas Wagstück unternehmen und das Verdienst haben möchten,sie herauszuziehen."
Die Gräfin wiederholte ihre Absicht, auf eine unparteiischeUntersuchung zu dringen. - Die beiden Räthe aber dränge»