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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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und Christian bei dem Kragen fassend;wer hat Euch dasgesagt?"

Zieht Eure Hand von meinem Mantel zurück, Herr Her-zog, und ich will Euch antworten," sagte Christian.Laßtmeinen Mantel los, oder ich werde Mittel finden, Euch dazuzu nöthigcn."

Der Herzog, der seine Rechte an sein Degengefäß gelegthatte, ließ den Mantel langsam los; während Christian, sei-nen Mantel gelassen zurecht legend, sagte;So, nun meinMantel in Freiheit ist, sprechen wir aus gleichem Fuße. Ichkomme nicht, Eure Durchlaucht zu beleidigen, sondern EuchRache für die Beleidigung anzubieten, die Euch wider-fahren ist."

Rache! sagte der HerzogSie ist das theucrste Aner-bieten, das mir ein Mann in meiner gegenwärtigen Stim-mung machen kann. Ich hungere nach Rache durste nachRache könnte sterben, um mich der Rache zu versichern! Verwünscht!" rief er aus, und ging in der heftigsten Ge-müthöbcwegung in dem großen Zimmer aus und ab;ichhabe geglaubt, Niemand wisse um die Abweisung. Ader fieist bekannt, und Euch bekannt, der wahren Schleuse der Hof-gehcimnisse die Ehre Villiers steht in Eurer Hand. EduardChristian! Sprich, du Mann der Arglist und der Jntriguewem drohest du deine Rache? Sprich, und wenn deine Ant-worten meinen Wünschen begegnen, so will ich mit dir ebenso gern einen Handel schließen, als mit deinem Meister, demSatan selber."

Der Herzog sah ihn starr und finster an, und fuhr fort:Wollte Gott, Christian, ich könnte, ohne Eurer Worte zubedürfen, in Eurem Gesichte lesen, was für einen schurkischenVorschlag Ihr mir zu machen habt."

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