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Nothfall könnte der kleine Mann durch's Schlüsselloch ent-wischen."
Bridgenorth's Gesicht verzog sich zu einem Lächeln, erfaßte sich aber schnell wieder und antwortete: „Meine Herren,ihr inSgesammt müßt euch schon zufrieden geben. Glaubtmir, es soll euch kein Leid zugesügt werden; im Gegentheilwird euer Hierbleiben ein Mittel sein, euch in Sicherheit zubringen. Es ist eure eigene Schuld, wenn euch ein Haargekrümmt wird. Aber die stärkere Macht ist auf meinerSeite, und was für Leid euch auch treffen möchte, wenn ihrmit Gewalt durchzudringen suchtet, so werdet ihr es euchselber vorzuwerfen haben. Wenn ihr mir nicht glauben wollt,so will ich Herrn Julian Peveril mich begleiten lassen, wo ersehen wird, daß ich vollkommen mit den Mitteln ausgerüstetbin, Gewalt zurückzutreiben "
„Verrath! — Verrat-!" rief der alte Ritter aus. —„Verrath gegen Gott und König Carl! — Ach! nur einehalbe Stunde das Schwert, das ich so thörichtcrwcise weg-gab!« -
„Still, Vater, ich beschwöre Euch!" sagte Julian. „Ichwill mit Herrn Bridgenorth gehen, weil er es verlangt, undwill mich selbst überzeugen, ob Gefahr ist, und von welcherArt- ES ist möglich, daß ich cs über ihn vermag, von ir-gend einer gewaltsamen Maaßregel abzustchen, wenn einesolche wirklich im Werke wäre. Sollte dieß nöthig sein, sofürchtet nicht, daß sich Euer Sohn anders betragen werde,als er sollte.«
„Thu' nach deinem Belieben, Julian," sagte sein Vater,„ich will mich auf dich verlassen- Wenn du aber mein Zu-trauen täuschest, so wird der Fluch eines Vaters auf dirruhen."