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rigen Geist des Ritters. Dieser warf einen scheuen Seiten-blick auf ihn, wie auf eine übernatürliche Erscheinung, undmurmelte dann: „Was weißt du von der Ursache meinesGrimms?"
„Nichts," sagte der Zwerg — „nichts, als dieß — daßkeine Ursache den Eid rechtfertigen kann, den du schwörenwolltest. Undankbarer Mann! Du wurdest heute von demverschlingenden Grimm der Ruchlosen durch eine wunderbareVerbindung der Umstände errettet — ist dieß der Tag, meinstdu, dich deinen Rachgefühlen zu überlaffen?"
„Da steh' ich abgefertigt," sagte Ritter Peveril, „undzwar von einem sonderbaren Zurechtweiser. — Julian, ichwill nachher von diesen Sachen mit dir sprechen; und mitEuch, Herr Bridgenorth, wünsche ich weiter keinen Verkehrzu haben, es sei im Frieden oder im Zorn. Unsre Zeit ver-geht schnell, und ich wollte gern zu meiner Familie zurück-kehren. Lasset unsere Waffen zurückbringen, die Thüren auf-ricgeln, und uns ohne weitern Zank scheiden, der unsere Ge-müther nur beunruhigen und beschweren kann."
„Herr Ritter Peveril," sagte Bridgenorth, «ich trage keinVerlangen, weder Euer noch mein Gemüt- zu beunruhigen;„was aber Eure baldige Entlassung betrifft, so kann sieschwerlich stattfinden, weil dieß sich mit dem Werk, das ichvorhabe, nicht vertragen würde."
„Wie, Herr!" sagte der Zwerg. „Meint Ihr, wir solltenhier bleiben, wir möchten wollen oder nicht? War' ich nichtvon Jemand Höherem verpflichtet, hier zu bleiben, ich wollteEuch zeigen, daß Riegel und Schlösser einen Mann, wie ichbin, nicht zurückhalten können."
„Wahrhaftig," sagte Ritter Peveril, „ich glaube, im