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Sie ist, hoff' ich, in Sicherheit, und unter Eurer eignenObhut?"
»Nicht unter meiner," antwortete der gebeugte Vater,»aber unter der Obhut von Einem, auf dessen Schuß, nächstdem des Himmels, ich mich vollkommen verlassen kann."
„Seid Ihr dessen gewiß? — dessen ganz gewiß?" wieder-holte Julian mit Wärme. „Ich fand sie unter der Aufsichteiner Person, der sie anvertraut war, und welche doch —"
„Und welche doch die niederträchtigste der Frauen war,"antwortete Bridgenorth; „aber der, welcher sie zur Aufsehe-rin erwählt hatte, hatte sich in ihrem Charakter getäuscht."
„Sagt vielmehr, Ihr hattet Euch in dem seinigen ge-täuscht; entsinnt Euch, daß ich, als wir bei Moultrasfie schie-den, Euch vor jenem Ganleffe warnte — jenem —"
„Ich weiß, was Ihr sagen wollt," unterbrach ihn Brid-genorth; „auch irrtet Ihr nicht, als Ihr ihn als einen welt-klugen Mann beschriebet. Aber er hat seinen Jrrthum wie-der gut gemacht, indem er Alerien aus den Gefahren erret-tete, in die sie, als sie sich von Euch trennte, gerathen war;und überdieß Hab' ich es uicht für rathsam gehalten, ihmwieder die Aufsicht des Wesens anzuvertrauen, das mir dastheuerste ist."
„Ich danke Gott, der Euch die Augen so weit geöffnethat," sagte Julian-
„Dieser Tag wird sie weit öffnen, oder für immer schlie-ßen," antwortete Bridgenorth.
Während dieses Gesprächs, wobei die Beiden gar nichtauf die Gegenwart der Andern achteten, horchte Ritter Gott-fried mit Verwunderung und Begierde, und suchte Etwasaufzufaffcn, das ihm ihre Unterredung verständlich machte;da es ihm aber gänzlich mißlang, einen solchen Schlüssel zu