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goldetem Leder eingefaßten Serge behängt war, dessen sichdamals die ärmeren Bürger statt der Tapeten oder des Ta-selwerks bedienten.
Hier empfing der Messerschmied von Julian eine solcheBelohnung für die geliehenen Schwerter, daß er dieselbenden Herren, die sie so gut gebraucht hatten, edelmüthig über-ließ; „um so lieber," sagte er, „da er aus der Art, wie sieihre Waffen führten, wohl sähe, daß sie Männer von Muth,und rüstige Leute wären."
Hier lächelte der Zwerg höflich, verbeugte sich, undsteckte zugleich die Hand in seine Tasche, zog sie jedoch nach-lässig wieder heraus, wahrscheinlich, weil er fand, daß ernicht im Stande war, sich mit einer kleinen Gabe, wie erwollte, abzufinden.
Der Messerschmied entfernte sich, während der Zwerg ihmdie Treppe hinab nachschrie, er möchte ihn bald besuchen, undmit einem längern und zum Gefechte tauglicher» Schwerteversehen, obgleich (sagte er) die kleine Waffe, die er hatte,zu einem Spazierdegen, oder in einem Scharmützel mit sol-chem Pöbel, als mit dem sie zu thun gehabt, ziemlich guteDienste gethan hätte.
Jener kam auf diese Erinnerung zurück, und ließ sichwillig finden, dem kleinen Mann mit einer für seine See-lengröße paffender» Waffe zu bedienen; darauf sagte er, alswäre ihm der Gedanke plötzlich eingefallen: „Aber meineHerren, es wird nur Aufsehen machen, wenn Ihr mit Eurenbloßen Schwertern über den Strand gehet, und es dürfteleicht den Pöbel wieder in Aufruhr bringen. Ist es Euch ge-fällig, indessen hier zu bleiben, bis ich die Klingen mit Schei-den versehe?"
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