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„Hebet an, Herr Anwalt," sagte der Oberrichter, indemer sich niedersetzte. „Der Himmel behüte, daß ich den Be-weis der königlichen Klage hindern wollte! Ich sage bloß,was Ihr so gut wißt als ich: De non apparontilE et nonexistentidus eaäem est rutio."
„So wollen wir denn Herrn Bridgenorth, der, glaub'ich, darauf wartet, nach Eurem Rath herbei rufen, Herr Ober-richter."
„Nein," antwortete eine, wie es schien, weibliche Stimmeaus der versammelten Menge; „er ist zu weise und zu edeldenkend, um hier zu erscheinen."
Die Stimme war sehr vernehmlich gewesen; aber die Nach-forschungen, die man sogleich anstellte, um die Person, welchegesprochen hatte, zu entdecken, waren vergeblich.
Nachdem die durch diesen Umstand erregte kleine Stö-rung gehoben war, fuhr der Anwalt fort: „Wem auch im-mer wir die Nachricht zu verdanken haben, mein Herr Ober-richter, sie wurde mit gutem Grunde gegeben. Herr Bridge-uorth ist, wie ich höre, diesen Morgen plötzlich unsichtbargeworden."
„Seht Ihr nun wohl, Herr Anwalt," sagte der Richter— „so kommt es, wenn man nicht die Zeugen zusammen undin Bereitschaft hält — wahrhaftig, ich kann nicht für die Fol-gen stehen."
„Auch ich nicht, Herr Obcrrichter," sagte der Anwalt ver-drießlich. „Ich hätte durch diesen würdigen Mann, den HerrnRichter Bridgenorth, die alte Freundschaft zwischen RitterGottfried Peveril und der Gräfin von Derby, beweisen kön-nen, von deren Handlungen und Absichten Doctor OatesZeugniß gegeben hat. Ich hätte beweisen können, daß er ihr