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auf seinem Schlosse Schutz gegen Verhaftung gewährte, undsie mit bewaffneter Macht von eben diesem Ritter Bridge-north, nicht ohne wirkliche Gewaltthätigkeit, befreite. Ucber-dicß hätte ich gegen den jungen Peveril den ganzen Aufstandbeweisen können, der ihm von demselben ehrwürdigen ZeugenSchuld gegeben wird."
Hier steckte der Oberlichter seinen Daumen in seinen Gür-tel — was er bei solchen Gelegenheiten gewöhnlich that —und rief: „Pfui, pfui, Herr Anwalt — saget mir nicht, daßIhr dieß und das, oder jenes und dieses beweisen könnet.— Beweiset was Ihr wollet, aber beweiset es durch denMund Eures Zeugen. Menschenleben dürfen nicht einer schar-fen Advokatcnzunge zur Beute werden."
„Aber ein arges Complot sollte unterdrückt werden," sagteder Anwalt, „bei allem Eurem Eifer, Herr Oberrichter.Ich kann auch Herrn Chiffinch nicht Herrufen, da er inAngelegenheiten des Königs beschäftigt ist, wie ich diesenAugenblick von dem Hofe zu Whitehall aus versichert wor-den bin."
„So zeigt denn die Papiere vor, Herr Anwalt, derenUeberbringer dieser junge Mann gewesen sein soll," sagteder Richter.
„Sie sind dem Geheimenrath vorgelegt, mein Herr Ober-richter."
„Nun warum stützt Ihr Euch hier auf sie?" sagte derOberlichter. — „Das heißt beinahe mit dem Hofe Scherztreiben."
„Weil Ihr dieß so zu nennen beliebt, Herr Oberrichter,"sagte der Anwalt, sich trotzig niedersetzend, „so mögt Ihr dieSache führen, wie es Euch gefällt."