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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Selbst sein Aeußeres hatte etwas Furcht einflößendes. Einegroße weiße Perücke zeigte ein höchst seltsames Gesicht vongroßer Länge, der Mund saß ganz in der Mitte des Ge-sichts. Seine Aussprache hatte auch eine ihm eigenthümlicheManier, worin er die Vocale ganz besonders accentuirte.

Dieser berüchtigte Mann, wie wir ihn oben beschrieben ha-ben, trat nun bei dem Verhör auf, und gab sein Erstaunenerregendes Zeugniß ab, in Betreff einer katholischen Verschwö-rung zum Umsturz der Regierung und zur Ermordung desKönigs, in derselben allgemeinen Form, in welcher man es injeder englischen Geschichte finden kann. So wie aber DoctorOstes immer irgend einen besondern Artikel des Zeugnissesgegen die jetzt unmittelbar in Untersuchung stehenden Perso-nen im Vorbehalt hatte, so beliebte es ihm, bei der jetzigenGelegenheit, die Gräfin von Derby sehr hart anzuklagen.Er habe," sagte er,diese geehrte Dame gesehen, als er indem Jesuitencollegium zu St. Omers gewesen. Sie habenach ihm in ein Wirthshaus oder in eine /Vuber^e, wie eSdort genannt wurde, mit dem Schilde zum goldenen Lamm,geschickt, und ihn in demselben Zimmer mit ihr frühstücken ge-heißen; und nachher ihm gesagt, weil sie wisse, welches Ver-trauen er bei der Gesellschaft Jesu genöße, so habe sie be-schlossen, ihn auch an ihren Geheimnissen Theil nehmen zulassen; und zu gleicher'Zeit habe sie ein breites, scharf gespitz-tes Messer, dergleichen die Fleischer zum Schlachten derSchafe gebrauchen, aus ihrem Busen gezogen, und ihn ge.fragt, was er von der Bestimmung desselben dächte; undals er, der Zeuge, gefragt, zu welcher Bestimmung es diene,ihn mit ihrem Fächer auf die Finger geklopft, einen dummenKerl genannt, und gesagt, cs sei bestimmt, den König damitzu tödten."