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Hier konnte der Ritter Gottfried Peveril seinen Unwillenund sein Erstaunen nicht länger zurückhalten. „Gütiger Him-mel!" sagte er, „hat man je gehört, daß Frauen von RangeSchlächtermeffer bei sich trügen, und jedem elenden Gesellensagten, sie wollten den König mit denselben umbringen. —Meine Herren Richter, bedenkt nur, ob dieß vernünftig ist —jedoch wenn der Niederträchtige durch einen ehrlichen Zeugenbeweisen könnte, daß die Frau Gräfin von Derby je einensolchen Abschaum, wie er, habe zu sich zum Besuch kommenlassen, so wollt' ich Alles glauben, was er sagt."
„Herr Ritter," sagte der Richter, „bleibt ruhig, — Leiden-schaft kann Euch hier nichts helfen — Doctor OateS mußfortfahren."
Doctor Oates fuhr in seinem Vortrage fort, und berich-tete, „wie die Gräfin sich über das Unrecht, das Derby vomKönige erlitten, und über die Bedrückung ihrer Religion be-schwert, und mit den Entwürfen der Jesuiten und der Prie-ster aus dem Seminarium geprahlt habe, welche von ihremedlen Verwandten aus dem Hause Stanley gewiß befördertwerden würden." Endlich behauptete er, „daß sowohl dieGräfin, als die auswärtigen Patres des Seminariums vielauf die Talente und den Muth des Ritter Gottfried Peve-rils und seines Sohnes gebaut hätten- Von Hudson habe er(so viel er sich erinnere) nur einige Patres sagen gehört, daßer, obgleich an Statur ein Zwerg, doch sich als einen Riesenin der Sache der Kirche zeigen würde."
Als er sein Zeugniß beendigt hatte, entstand eine Pause,bis der Richter, als fiele ihm der Gedanke plötzlich ein, denDoctor OateS fragte, ob er je den Namen der Gräfin vonDerby in einem der vorhergehenden, vor dem Geheimenrath