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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Umstände) der kleine Hudson zugleich vor das königliche Ober-hofgericht gebracht wurde.

Es war ein Mitleid erregender Anblick, Vater und Sohn,die so lange von einander getrennt gewesen waren, unter sotraurigen Umständen einander treffen zu sehen; und vieleThränen wurden vergossen, als der majestätische alte Mann(denn ein solcher war er, obgleich durch das Alter gebeugt)mit einem gemischten Gefühl von Freude, Zärtlichkeit undbitterer Besorgniß vor dem Ausgange des bevorstehendenVerhörs, seinen Sohn an seine Brust drückte. Es regte sichein Gefühl an dem Gerichtshöfe, das für einen Augenblick je-des Vorurtheil und jede Parteisucht überwog.

Die Anklage wurde nun vorgelesen; und Ritter GottfriedPeveril hörte mit einiger Gelassenheit den ersten Thcil der-selben, welcher dahin lautete, er habe feinen Sohn an denHof der Gräfin von Derby, einer widerspenstigen Papistin, inder Abficht geschickt, das schreckliche und blutdürstige papistischeComplot zu unterstützen, indem er Waffen und Kriegs-vorräthe in seinem Hause gehabt, und ein Blanquett, alsVollmacht, vom Lord Strafford empfangen habe, der wegendes Complots den Tod erlitten hatte. Als aber die Beschul-digung auf den Ausspruch kam, er habe zu demselben Zweckmit Gottfried Hudson, bisweilen Ritter Hudson genannt, jetzt,oder ehedem im Hausdienste der Königin Wittwe angestcllt,Verbindung unterhalten, sah er seinen Gefährten an, alswenn er sich plötzlich wieder auf ihn besänne, und brach un-geduldig in die Worte aus:Diese Lugen find zu grob, umeine augenblickliche Erwägung zu verdienen. Ich mag mitmeinem edlen Verwandten, dem verstorbenen Lord Strafford(ich will ihn so nennen, trotz seinem Mißgeschicke) Verkehr ge-nug gehabt haben, doch in nichts anderm, als in dem, was