sagte der Herzog, — „wann galtet Ihr für eine tanzendeFee? — Ein solches Zaubcrwesen wart Ihr vor nicht vielenTagen.".
„Meine Schwester könnt Ihr gesehen haben, — meineZwillingsschwester, aber nicht mich, gnädiger Herr," antwor-tete Zarah.
„Allerdings," sagte der Herzog, „die Kopie von Euch,wenn cü nicht Ihr selbst gewesen seid, war von einem stum-men Geist besessen, wie Ihr von einem gesprächigen. Ichbin noch immer der Meinung, daß Ihr dieselbe seid, und daßder stets bei Eurem Geschlechte so mächtige Satan List genughatte, bei unserer vorigen Zusammenkunft Euch die Zunge zubinden."
„Glaubt, was Ihr wollt, gnädiger Herr; es kann dieWahrheit nicht ändern. — Und nun, Euer Durchlaucht, beur-laube ich mich. Habt Ihr Etwas nach Mauritanien zu be-fehlen ?"
„Verzicht noch ein wenig, Prinzessin," sagte der Herzog;„und bedenkt, daß Ihr freiwillig Euch für eine Andere ver-pfändet habt. Niemand darf dem tapfern Buckingham unge-straft Trotz bieten."
„Mein Abschied hat keine Eile, wenn Euer Durchlauchtirgend Befehle für mich haben."
„Was? Seid Ihr weder vor meiner Rache, noch vor mei-ner Liebe in Furcht, holde Zarah?" sagte der Herzog.
„Vor keiner von beiden, bei diesem Handschuh," antwortetedas Frauenzimmer. „Eure Rache müßte wahrlich eine klein-liche Leidenschaft sein, wenn sie sich zu so einem -ülflosen Ge-genstände, wie ich bin, herablassen könnte; und Eure Liebevollends, — ach lieber Himmel!"
„Und warum lieber Himmel, in einem Tone der Verach-