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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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schiedcnen Schattirungen ähnlicher Farben; denn starke Kon-traste waren sorgfältig vermieden. Diese öffneten sich vorn,um einen Theil der Brust und des Halses zu zeigen, der zumTheil durch eine innere Bedeckung von den feinsten Spitzenverhüllt wurde; über das oberste Gewand war ein Mantelvon reichem Pelzwerk geworfen. Ein kleiner, aber prächtigerTurban war nachlässig auf ihren Kopf gesetzt, von welchemeine reiche Fülle glänzend-schwarzer Haare herabwallte. DerGeschmack und Glanz der morgenländischen Tracht entsprachder Gesichtsfarbe der Dame, die eine Brünette von so dun-kelm Teint war, daß sie fast einer Indianerin glich.

Mein gnädiger Herzog," hob die Dame wieder an,dieLüftung meines Schleiers scheint wie ein Zauber auf EureDurchlaucht gewirkt zu haben."

Ich bin erstaunt!" sprach der Herzog.Der SchurkeJerningham ich will des Schurken Blut haben!"

Nein, schmäht Jerningham deßhalb nicht," sagte die Un-bekannte;sondern beklagt Euer» eignen Unstern. WährendIhr, Herr Herzog, in weißen Atlasstiefeln nordwärts rittet,um des Königs Angelegenheiten zu besorgen, saß die rechteund rechtmäßige Prinzessin weinend in Trauer in der uner-freulichen Einsamkeit, zu der Eure Abwesenheit sie verdammte.Zwei Tage brachte sie vergebens in Trostlosigkeit hin; amdritten kam eine afrikanische Zauberin, die Scene für sie zuvertauschen, und die Person für Eure Durchlaucht."

Wie heißt Ihr?" unterbrach sie der Herzog;was istEuer Stand und Name?"

Mein Stand ist, wie ich Euch gesagt habe, ich bineine mauritanische Zauberin, und mein Name ist Zarah," er-wiederte das Mädchen.

Aber mich dünkt, jenes Gesicht, Gestalt und Augen"