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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
516
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ich selbst bei persönlicher Aufwartung Eure Befehle empfangenkonnte?"

Diese Aufwartung ist nicht eben zeitig erfolgt, gnädigerHerzog," antwortete die Dame.Ich bin zwei Tage langeine Gefangene gewesen. vernachlässigt, und dem Dienstedes Gesindes überlassen."

WaS sagt Ihr, Fräulein? Vernachlässigt?" rief derHerzog aus.Bei'm Himmel, wenn der beste meiner Diener-schaft seine Pflicht versäumt hat, so will ich ihn auf der Stelleverabschieden."

Ich beklage mich über keinen Mangel an Höflichkeit vonSeiten Eurer Bedienten, gnädiger Herzog," erwiederte sie;aber mich dünkt, es wäre nur artiger von dem Herzog selbstgewesen, wenn er mir früher erklärt hätte, warum er dieKühnheit gehabt hat, mich als eine Staatsgefangene festzu--alten."

Und kann die göttliche Alcrie zweifeln," sagte Bucking-ham,daß, wenn Zeit und Raum, diese grausamen Feindedes Fluges der Leidenschaft, es gestattet hätten, der Augen-blick, in welchem Ihr über meine Schwelle schrittet, den Herrndes Hauses voll Ergebenheit zu Euren Füßen gesehen habenwürdet?"

Wie ich also höre, gnädiger Herzog," sagte die Dame,seid Ihr abwesend gewesen, und habt keine Schuld an derBeschränkung, die mir hier widerfahren ist?"

Abwesend, in des Königs Aufträge, Fräulein; und ge-schäftig in Verrichtung seines Dienstes," antwortete Bucking-ham ohne Verlegenheit.Was könnt' ich thun? den Au-genblick als Ihr ChisfinchenS verließt» befahl mir Se. Majestät,so schnell zu satteln, daß ich keine Zeit hatte, meine atlassenenHalbstiefeln mit Reitstiefeln zu vertauschen. Der, dessen