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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
502
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Meister; wir werden sie wahrhaftig nicht zum Lieutenant brin-gen lassen. Indessen, habt Ihr etwa Lust, in Fesseln zu ge-ben, und meint in Euren Umständen dadurch mehr Mitleidenzu erregen"

«Ich will nicht, daß meine Umstände schlimmer aussehen,als sie find," sagte Julian, während es ihm zugleich durchden Kops ging, daß der Ungenannte sowohl mit seinen per-sönlichen Fertigkeiten gut bekannt sein müßte, weil der Briefeinen Plan zur Flucht vorschlug, der nur von einem kühnenSchwimmer ausgeführt werden konnte, als auch mit denGebräuchen des Gefängnisses, weil er vorhergesehen hatte,daß er auf seinem Wege nach dem Tower nicht gefesselt seinwürde. Die nächste Rede des Schließers führte seine Muth-maßung noch weiter.

«Alles in der Welt wollt' ich thun für so einen bravenGast," sagte Clink;ich könnte eins von den Bändern mei-ner Frau weghaschen, wenn Ihr Lust hättet, die weiße Flaggeauf Euren Hut zu stecken."

Seltsam," dachte Peveril, obgleich der Mann ganz na-türlich und ohne einen Doppelsinn zu sprechen schien,selt-sam, daß sich Alles scheinbar vereinigen soll, einen Plan zurFlucht auszuführen, könnt' ich ihm nur meine Beistimmunggeben! Und hätt' ich nicht besser gethan, ihn anzunehmen?Wer auch immer so viel für mich thut, er muß mir Wohl-wollen, und ein Wohlwollender würde nie die ungerechtenBedingungen erzwingen wollen, in die ich für meine Befreiungwilligen soll."

Aber dieß Schwanken in seinem Entschlüsse dauerte nureinen Augenblick.Wenn Ihr mir einen Gefallen thun wollt,sagte er zum Schließer,so schafft mir ein Stück schwarzeSeide oder Flor zu der erwähnten Absicht."