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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
482
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Vergnügen suchten, bewiesene Schmeichelei, verleitet wordenwar. Das Schicksal des unglücklichen Crofts eben sowohl,als verschiedene Heldenthaten des kleinen Hudson, währendder bürgerlichen Kriege, in welchen er wirklich und mit großerTapferkeit einen Trupp Reiterei anführte, machten die Mei-sten vorsichtig, ihn öffentlich aufzuziehen, und dieß war um soweniger nöthig, da er, wenn man ihn gehen ließ, selten er-mangelte, sich von einer scherzhaften Seite zu zeigen.

Um ein Uhr Nachmittags versorgte der Schließer, seinemWorte getreu, die Gefangenen mit einem sehr leidlichen Mit-tagessen, und einer Flasche schmackhaftem, doch leichtem Cla-retwein, die, wie der alte Mann, der gut zu leben gewohntwar, mit Bedauern bemerkte, fast so klein war, als er selbst.Der Abend verstrich auch, jedoch nicht ohne fortdauernde Be-weise der Redseligkeit von Seiten Gottfried Hudson's. SeineGespräche waren nun zwar anderer Art, als bisher; denn,als die Flasche leer war, sagte er ein langes lateinisches Ge-bet her. Aber die religiöse Handlung, mit der er sich be-schäftigt hatte, gab bloß seiner Unterredung eine ernstere Rich-tung, als seine vorherigen Thcma's von Krieg, Fraucnliebeund Hofglanz gehabt hatten.

Der kleine Ritter hielt fllr's Erste eine Rede über streitigePunkte der Theologie, und lenkte von diesem dornigen Pfadeauf die nahe und dämmerige Gegend des Mysticismus hin.Er sprach von geheimen Warnungen von den Vorhersagun-gen der trübäugigen Propheten von den Besuchen war-nender Geister; lauter Gegenstände, die er mit solcherscheinbarer Ueberzeugung, ja, mit so mancher Berufung aufpersönliche Erfahrung behandelte, daß man ihn hätte für einMitglied der Brüderschaft der Gnomen oder Feen halten mö-gen, denen er an Größe so sehr ähnlich war.