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Zweiunddreitzigstes Kapitel.
Zum ersten Mal nach den Begebenheiten dieses unruhi-gen und abwechselnden Tages wenigstens ungestört, wennauch nicht allein, warf sich Julian auf einen alten, eichenenSitz neben der glühenden Asche eines Steinkohlenfcuers, undfing an, die elende Lage voll Angst und Gefahr, in der ersich befand, zu bedenken, wo, er mochte die Angelegenheitenseiner Liebe, die Neigungen zu seiner Familie oder seineFreundschaften betrachten, Alles eine solche Aussicht zu gebenschien, wie die des Seefahrers, der vom Verdeck eines Schif-fes, das nicht mehr dem Steuer gehorcht, rings von Bran-dungen sich umgeben sieht.
Während Peveril in Verzweiflung versunken saß, zog seinUnglücksgefährte einen Stuhl auf die entgegengesetzte Seitedes Kaminwinkels, und fing an, ihn mit feierlichem Ernsteanzusehen, der ihn endlich, obgleich fast wider Willen, nö-thigte, der sonderbaren Gestalt, die so sehr mit seiner Be-trachtung beschäftigt schien, einige Aufmerksamkeit zu widmen.
Gottfried Hudson (wir lassen bei dieser Gelegenheit denTitel der Ritterwürde weg, welchen ihm der König im Scherzverliehen hatte, der aber einige Verwirrung in unsere Ge-schichte bringen könnte), obgleich ein Zwerg von der kleinst-möglichen Gestalt, hatte nichts entschieden Häßliches in seinemAeußern; auch waren seine Glieder nicht verdreht. SeinKopf, seine Hände und Füße waren freilich groß und unver-hältnißmäßig zu der Höhe seines Körpers, und sein Leib selbstwar viel dicker, als sich mit dem Ebenmaaße vertrug, doch so,daß es mehr drollig als unangenehm anzusehen war. Seine