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wartete: »Nein, nein, junger Herr; ich habe Euch Wort ge-halten. Euer Vater, wenn Ihr ihn so nennt, ist nur in ei-nem Winkel verhüllt; aber ich will ihn sogleich rufen. —— Heda! — Auf, Ritter Gottfried! — Hier ist — ha, ha,Ha! — Euer Sohn — oder der Sohn Eurer Frau — denn,ich denke, Ihr könnt nur wenig Theil an ihm haben."
Peveril wußte nicht, wie er den Uebermuth des Kerlsahnden sollte, und in der That mischte sich seine Angst undFurcht vor irgend einem sonderbaren Jrrthum mit seinem^Zorn, und hielt ihn etwas zurück. Er sah sich von Neuemrings im Zimmer um, bis er am Ende Etwas zusammcnge-krümmt in einem dunkeln Winkel entdeckte, das mehr einemkleinen Bündel von carmosinrothem Tuch, als einem leben-den Wesen ähnlich sah. Auf den lauten Ruf des Schließersjedoch schien der Gegenstand Leben und Bewegung zu erlan-gen — entwickelte sich einigermaßen, und gewann, nach eini-ger Anstrengung, eine aufrechte Stellung, noch vom Kopf bisan die Zehen mit dem carmofinrothen Gewände bedeckt, indas er eingehüllt war. Julian glaubte, bei dem ersten An-blick, der Größe nach, ein Kind von fünf Jahren zu sehen; aberein scharfer und besonderer Ton der Stimme überführte ihn baldvon seinem Jrrthum.
„Wärter," sagte die Stimme, „was bedeutet diese Stö-rung? Habt Ihr noch mehr Beleidigungen auf das Haupteines Mannes zu häufen, der immer die Zielscheibe des bos-haften Schicksals gewesen ist? Aber ich habe eine Seele, diemit allen meinen Widerwärtigkeiten kämpfen kann; sie ist sogroß, als jeder von euern Leibern."
„Nun, Ritter Gottfried, wenn das die Art ist, wie IhrEuren eigenen Sohn bewillkommnet!" sagte der Schließer;