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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
467
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Labyrinth von Gängen, zu derjenigen Zelle geführt, welchefür seine Aufnahme bestimmt war.

Auf dem Wege durch diese traurige Gegend rief derSchließer mehr als einmal aus:Ei, der Herr muß ganzverrückt sein! Konnte die beste Kronzelle für sich um wenigerals den -alben Preis gehabt haben, und muß doppelt so vielzahlen, um in ein Nest mit Ritter Gottfrjed zu kriechen. Haha! Zst Ritter Gottfried ein Verwandter von Euch, wennman so frei sein darf, zu fragen?"

Ich bin sein Sohn," antwortete Peveril ernst, in Hoff-nung, der Unverschämtheit des Kerls einen Zaum anzulegen;aber der Mensch lachte noch lauter, als zuvor.

Sein Sohn! Ei, das ist's Beste von Allem Ei,Ihr seid ein großer junger Mann fünf Fuß und zehn Zoll;wenn Ihr einen Zoll hoch wäret und Ritter GottfriedsSohn! Ha, ha, ha!"

Haltet ein mit Eurer Grobheit," sagte Julian.MeineLage gibt Euch kein Recht, mich zu mißhandeln."

Nichts weiter," sagte der Schließer, dessen Muthwillenwahrscheinlich der Gedanke dämpfte, daß die Börse des Ge-fangenen noch nicht erschöpft wäre.Ich lachte bloß, weilIhr sagtet, Ihr seiet Ritter Gottfrieds Sohn. Hier ist RitterGottfrieds Zelle-, so mögt Ihr und er die Vaterschaft untereinander ausmachen."

Mit diesen Worten brachte er seinen Gefangenen in eineZelle oder vielmehr in eine feste Stube der bessern Klaffe,worin vier Stühle, ein Rollbett und ein oder zwei andereGeräthschaften standen- Julian sah sich begierig nach seinemVater um; aber zu seiner Bestürzung schien die Stube ganzleer. Er wandte sich unwillig an den Schließer, und warfihm vor, ihn falsch geführt zu haben; aber der Kerl ant-