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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
462
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vor einem Versuch des Entweichens, den er jedoch nicht zurAbsicht hatte. Einige Lehrbursche und -erumschwärmendeBuben des benachbarten Marktes, welche, zufolge der zahl-reichen Verhaftungen wegen des papistischcn Complots, vonZuwachs der Kundschaft beträchtlichen Vortheil zogen, undwelche daher eifrige Protestanten waren, begrüßten ihn beiseinem Aussteigen mit Jubclgeschrei:Halloh, Papist! -al-loh, Papist ! Verdt sei der Papst mit all seinem Anhang!"

So wurde Peveril unter jenen Lüstern Thorweg geführt,wo so Manche bei ihrem Eintritt zugleich von der Ehre unddem Leben Abschied nahmen. Das finstere und traurige Ge-wölbe, unter dem er sich bald befand, öffnete sich auf einenweiten Hofraum, wo eine Menge Schuldner sich mit Ball-schlagen und andern Spielen beschäftigten; Erholungen, zudenen die Strenge ihrer Gläubiger ihnen volle Muße gab,während dieselbe sie von den Mitteln ausschloß, ihre ehrlicheArbeit fortzusetzen, wodurch sie sich aus ihrer Noth hättenreißen und ihre verhungerten und bettelnden Familien erhal-ten können.

Aber unter diese sorglose und verzweifelte Gruppe warJulian nicht zu zählen, indem er von seinen Führern in eineniedrig gewölbte Thüre geführt oder vielmehr gedrängt wurde,welche, durch Riegel und Stangen sorgfältig verwahrt, sichfür seine Aufnahme auf einer Seite des Bogenganges öffnete,und im Augenblick nach seinem schnellen Eintritt wieder schloß.Dann wurde er durch mehrere dunkle Gänge geführt, die, wosie einander durchschnitten, durch eben so viele starke Thürenverwahrt waren die eine von eisernem Gitterwerk, die an-dern von festem Eichenholz, mit Platten von Eisen belegt,und mit eisernen Nägeln beschlagen. Man ließ ihn nicht stillhalten, bis er sich in einer kleinen, gewölbten Stube befand,