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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
459
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Und wer bist du denn?" fragte der Richter.Denn, offenzu sprechen, Freund, dein Gesicht gefällt mir nicht hm!"

Dieses kurze und heftige Husten war immer von einemkurzen Nicken begleitet, zum Ausdruck der vollen Ueberzeugungdes Sprechenden, daß er die beste nnd scharfsinnigste Bemer-kung gemacht habe, welche die Voraussetzungen zulicßen.

Gereizt von allen Umständen seiner Festhaltung, beant-wortete Julian die Frage des Richters in einem ziemlich stol-zen Tone:Mein Name ist Julian Peveril!"

Nun, der Himmel bewahre uns!" sagte der erschrockeneRichterder Sohn des bösgesinnten Papisten und Ver-räthers, Ritter Gottfried Peverils, der jetzt in den Händenund in der Gewalt der Gerichte ist."

Wie, mein Herr!" rief Julian, seine Lage vergessend,und an das Gitter mit einer Heftigkeit vortretend, welche dieStangen klirren machte, wodurch er den erbleichenden Richterso aufschrcckte, daß Herr Maulstatute seinen Protestantenflegel eine damals gebräuchliche Waffe in Form eines Dresch-flegels ergriff, und einen Schlag nach seinem Gefangenenrichtete, um einen, wie er glaubte, beabsichtigten Angriff zu-rück zu treiben. Aber lag es an der Hastigkeit des Richters,oder an seiner Unerfahrenheit im Gebrauch dieser Waffe, erverfehlte nicht nur sein Ziel, sondern brachte den schwingen-den Theil des Werkzeugs mit seinem eigenen Schädel in ei-nem so ernsthaften Gegenstoß zusammen, daß er trotz seinesgepolsterten Helms eine betäubende Empfindung hervorbrachte,welche er der Folge eines von Peveril empfangenen Schlageszuschrieb.

Seine Gehülfen bestätigten zwar nicht geradezu die sounbefugt angenommene Meinung des Richters, aber erklärteneinstimmig, man wüßte nicht, was für Unheil, ohne ihre