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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
456
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Wichtigkeit, und bei einem ziemlich hohen Begriff von seinerpersönlichen Bedeutung, sah der Friedensrichter, von jenerZeit an, wo Ritter Edmondburp ermordet wurde, nichts alsStricke und Dolche vor seinen Augen, und that nie einenSchritt aus seinem Haufe (das er befestigte und durch mehrereSchildwachen und Polizeibeamten mit einer Besatzung versah),ohne sich von einem verkleideten Papisten, mit einem gezoge-nen Schwert unter seinem Mantel, belauert zu sehen.

Ungeachtet der Polizeibeamte, der Julian festgenommenhatte, den wohlbekannten Schlag an die Thüre that, wurdenfie doch nicht eingelassen, bis der Schreiber, welcher die Rolleeines Oberwächters spielte, sie durch ein vergittertes Psört-chen recognoscirt hatte. Nachdem Alles richtig befundenworden war, wurde der Schlüssel gedreht, wurden die Riegelaufgeschoben, und die Sperrkette wurde loSgehakt, so daß derEintritt dem Polizeibeamten, den Gehülfen und dem Gefan-genen frei stand; dann wurde aber die Thüre eben so schnellgegen die Zeugen geschloffen, welche, als weniger des Ver-trauens werthe Personen, im Hofe zu bleiben (durch dasPförtchen) gebeten wurden, bis sie nach der Reihe würdenhereingerufen werden-

Wäre Julian zum Scherz aufgelegt gewesen, wovon erfreilich jetzt weit entfernt war, so hätte er über den unpas-senden Anzug des Schreibers lächeln müssen, welcher über sei-nen schwarzen steifen Leinwandrock ein ledernes Degengehängemit einem breiten Schwert und einem paar ungeheuren Rei-terpistolen, gegürtet hatte; und statt des niedlichen plattenHuts, welcher, an der Stelle der Bürgermütze, die Trachteines Notarius vollendete, auf seine fettigen Locken eine rostigeStahlhaube gesetzt hatte, über welcher sein wohlgebrauchterFederkiel nach Art eines Federbusches hervorragte indem