„Schmutziger Schurke!" sagte Peveril, indem er ihm einGoldstück gab, „sag' Alles heraus, oder ich renne dir meinenDegen durch den Leib."
„Was das anlangt, Herr," antwortete der Kerl, „wohlnicht, so lange ich diesen Ladestock handhaben kann, — aberHandel ist Handel, und so will ich Euch für Euer Goldstückerzählen, daß der Kamerade des Menschen hier eines von Eu-ren Mädchen, die mit dem schönen Haar, sie mochte wollenoder nicht, auf Lickling Tom's Fähre schleppte; und sie sindin dieser Zeit, bei Wind und Fluth, weit genug die Themsehinauf."
„Heiliger Himmel, und ich stehe hier!" rief Julian aus.
„Das kommt daher, weil Euer Gnaden kein Boot nehmenwollen."
„Ihr habt Recht, mein Freund! — Ein Boot, ein Bootauf der Stelle!"
„So folgt mir nur, gnädiger Herr. — Hier, Thomas,reiche eine Hand — der Herr ist unser Passagier."
Während er noch sprach, kam ein Polizeibeamter mit dreioder vier Gehülfen, mit den altmodischen Hellebarden bewaff-net, welche noch zur Rüstung dieser Wächter der öffentlichenRuhe gehörten, und schnitt unserm Helden den fernern Wegam Wasser hin ab, indem er ihn im Namen des Königs ver-haftete. Widerstand zu versuchen wäre Tollheit gewesen, daJulian von allen Seiten umringt war; also wurde er ent-waffnet, und vor den nächsten Friedensrichter zum Verhörgebracht.
Der Richter, vor welchen Julian geführt wurde, Maul-statute geheißen, war ein sehr ehrlicher Mann, sehr beschränktin seinen Fähigkeiten, und ziemlich furchtsam in seinen Ver-fügungen. Bei einer hohen Meinung von seiner amtlichen