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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
448
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lian; »und sie wird Euch keiner menschlichen Macht, ohneEures Vaters Willen, übergeben, wenn Ihr sie zu EurerBeschützerin erwählen wollt. So kommt Ihr also mit mir,Alerie, und"

Julian wurde hier von Jemand unterbrochen, der, ihnohne Umstände bei seinem Mantel fassend, diesen mit solcherGewalt zerrte, daß er sich genöthigt sah, still zu halten, unddie Hand an sein Schwert zu legen. Er wandte sich zugleichum, und erblickte Fenclla. Die Wange der Stummen glühtewie Feuer; ihre Augen funkelten, und ihre Lippen waren ge-waltsam zusammen gezogen, als wenn sie mit Mühe jeneswilde Geschrei zurückhielte, das gewöhnlich den Kamps ihrerAffekte begleitete, und aus der offenen Straße ausgestoßen,sogleich einen Volkshausen herbeigezogen haben würde. Beidem Allen war ihr Aussehen so sonderbar, und ihre GemüthS-bewegung so auffallend, daß die Leute stehen blieben, als sieheran kamen, und als sie weiter gegangen waren, sich nochumsahen, die seltsame Lebhaftigkeit ihrer Geberdcn zu be-trachten, während sie, mit einer Hand Peveril's Mantel hal-tend, mit der andern die heftigsten und gebieterischesten Zei-chen machte, daß er Alerie Bridgcnorth verlassen, und ihrfolgen sollte.

Erschrocken, sie wußte nicht, warum, über diese Gcberden,hängte sich Alerie dichter an Julians Arm, als sie vorher zuthun gewagt hatte; und dicß Zeichen von Vertrauen auf sei-nen Schutz schien Fcnella's Leidenschaftlichkeit zu vermehren.

Julian war in furchtbarer Verlegenheit; seine Lage warunsicher genug, selbst ehe Fenella's unbezwingbare Leidenschaf-ten den einzigen Plan, den er anzugeben fähig war, zu ver-nichten drohten. Indessen beschloß er ihre Bitte nicht zu er-füllen, bis er Alerien in Sicherheit gebracht hätte, Fenella