Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
429
Einzelbild herunterladen
 

42 !)

bergen; aber sie ist nicht auf solche Ehre vorbereitet, vor Ew.Majestät vorgelaffen zu werden, und"

»Und daher desto geschickter, sie zu erfahren, Chiffiuch. Ichmust daher bitten, laßt uns Is belle couslne sehen."

Mad. Chiffinch ging, verlegener als je, wieder nach derSeitenthüre, die sie hatte öffnen wollen, als der König ein-trat. Aber eben als sie ziemlich laut hustete, vielleicht zumZeichen für Jemand, der sich im Zimmer befand, hörte mandagegen Stimmen im lebhaften Tone des Streits dieThüre wurde aufgeworfen, und Alerie stürzte aus dem in-nern Zimmer hervor, verfolgt bis an die Thüre desselben vondem unternehmenden Herzog von Buckingham, welcher starrvor Erstaunen stehen blieb, als ersah, daß ihn seine Ver-folgung der fliehenden Schönen in die Gegenwart des Königsgeführt hatte.

Alerie schien zu sehr vor Zorn außer sich, um auf denRang oder Charakter der Gesellschaft, unter die sie so plötz-lich trat, achten zu können.Ich bleibe nicht länger hier,Madam," sagte sie zur Mistreß Chiffinch, in einem Tone derentschiedensten Entschlossenheit; ich verlasse den Augenblick einHaus, wo ich einer Gesellschaft ausgesetzt bin, die ich verab-scheue, und Zudringlichkeiten, welche ich verachte "

Die bestürzte Mistreß Chiffinch konnte sie bloß in gebro-chenem Flüstern anflehen, zu schweigen; und indem sie aufCarl wies, der mehr auf seinen kühnen Höfling, als auf des-sen verfolgte Beute den Blick heftend dastand hinzusetzen,der König der König!"

Wenn ich mich in des Königs Gegenwart befinde," sagteAlerie laut und in demselben Strom des leidenschaftlichenGefühls, während ihre Augen durch Thränen der Erbitterungund der gekränkten Sittsamkeit funkeltenso ist es desto