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men; ich muß ihn abdanken, wenn er nicht künftig bessereGesellschaft hält."
„Pfui, Empson," sagte die Dame, „bedenkt, es ist unserePflicht, ihn zu unterstützen und im Gange zu erhalten; undwahrhaftig, ich mache mir das immer zum Grundsätze. Kommter diesen Morgen nicht hieher?"
„Er wird bald hier sein," antwortete Empson.
„Mein Gott!" rief die Dame mit unverstellter Unruheaus, und mit gänzlicher Vernachlässigung ihres gewöhnlichenaffektirten Schmachiens eilte sie in ein anstoßendes Zim-mer, wo man sogleich einen hitzigen und lebhaften Wort-wechsel hörte.
„Vermuthlich ist etwas aus dem Wege zu räumen," sagteEmpson. „Gut für Madam, daß ich ihr den Wink gab. Dageht er, der glückliche Bursche."
Julian stand so, daß er aus demselben Fensterflügel, durchwelches Empson blickte, einen Mann in einem besetzten Ro-kelor, mit seinem Rapier unter dem Arme, aus der Thüre,durch die er selbst gekommen war, und aus dem Hofe schlü-pfen sah, indem er sich immer so viel als möglich unter demSchatten der Häuser hielt.
Die Dame trat in diesem Augenblicke wieder herein, undsagte, indem sie bemerkte, wohin Empson's Augen gerichtetwaren, mit einem leichten Anschein von Hastigkeit: „Es warein Bote von der Herzogin von Portsmouth mit einem Bil-let, und drang so beschwerlich auf Antwort, daß ich genö-thigt war, ohne meine Diamantfeder zu schreiben. Ich habemeine Finger befleckt," setzte sie hinzu, eine sehr hübsche Handbetrachtend, und sogleich darauf ihre Finger in eine kleine,silberne Vase mit Rosenwaffer eintauchend. „Aber das kleine,erotische, seltsame Wesen da, Empson, versteht doch, hoff' ich,