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dern vielmehr, klopfet an, und ihr werdet wieder geklopftwerden."
Von Empson geführt, lenkte Julian von der Hauptthüreab, und zu einer andern hin, die in einer Ecke des Hofrau-mes öffnete. Auf einen mäßigen Schlag des Flötenspielerswurde ihm und seinen Begleitern Einlaß von einem Auf-wärter gewährt, der sie durch mancherlei steinerne Gänge zueinem sehr hübschen Sommerzimmer führte, wo eine Dame,oder etwas einer solchen Aehnliches, auf höchst geschmackvolleArt gekleidet, mit einem Komödienbuche tändelte, während sieihre Chokolade trank. Sie würde hübsch gewesen sein, ohneihr aufgelegtes Roth und gezwungenes Micnenspiel — höf-lich, ohne ihre übertriebenen Wiederholungen von Gunst undHerablassung, — sie würde eine angenehme Stimme gehabthaben, hätte sie in ihrem natürlichen Tone gesprochen — undschöne Augen, hätte sie nicht einen so gezwungenen Gebrauchvon ihnen gemacht. Sie konnte einen niedlichen Fuß nurdurch zu freies Zeigen desselben entstellen, aber ihre Gestalthatte, ob sie gleich noch nicht dreißig Jahre alt sein konnte,die Fülle, welche einer um zehn Jahre älteren Person vor-theilhaft gelassen hätte. Mit der Miene einer Herzogin wiessie Empson einen Sitz an, und fragte ihn schmachtend, wiees ihm in dieser ewig langen Zeit gegangen, seitdem sie ihnnicht gesehen, und was das für Leute wären, die er da mit-gebracht.
„Fremde, Madam, vermaledeite Fremde," antworteteEmpson; „verhungerte Bettler, die unser alter Freund diesenMorgen im Park aufgelesen hat; die Dirne tanzt, und derBursche spielt, glaub' ich,' die Maultrommel. Bei meinemLeben, Madam, ich fange an, mich des alten Rowley zu schä-
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