Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
418
Einzelbild herunterladen
 

418

Als sie dem König und seiner Gesellschaft aus dem Gesichtwaren, wünschte der Musikus mit seiner Begleitung eine Un-terredung anzuknüpfen, und wandte sich erst an Fenella miteinem breiten Compliment:Beim Himmel, ihr tanzt prächtig noch nie Hab' ich aus den Brettern einen solchen Knöchelgesehen. Ich wollte Euch gerne spielen, bis meine Kehle sotrocken wäre, als meine Pfeife. Frisch auf, seid ein bischenmunter der alte Nowley wird den Park bis neun Uhr nichtverlassen. Ich will Euch Zuckerkuchen und ein Quart Rhein-wein geben lassen, und wir wollen Kameraden sein. WasTeufel, keine Antwort? Was heißt das, Bruder? Ist Euernettes Mädchen taub oder stumm, oder Beides? Sie tanztso gut zum Flageolct."

Um sich vom Gespräch dieses Gesellen zu befreien, ant-wortete ihm Pevcril auf Französisch, er sei ein Fremder, undspreche kein Englisch; froh, auf diese Art, obgleich mit einerErdichtung, vom Gespräch mit einem Narren los zu kommen,der wahrscheinlich mehr Fragen gethan hätte, als seine eigneKlugheit ihn hätte beantworten lassen.

Empson schritt rasch auf ein großes Haus nah' am Endeder St- Jakobsstraße los, und trat durch eine Gitterthüre vomPark in den Hof, wo das Wohnhaus eine auSgebreitete Aus-sicht beherrschte.

Da Peveril sich an der Fronte einer artigen Gallerie be-fand, unter welcher sich eine stattliche Flügelthüre öffnete, warer eben im Begriff, die Stufen, die zum Haupteingange führ-ten, hinan zu steigen, als sein Führer ihn am Arme faßte undausrief:Halt, Monsieur. Aus Mangel an Mut-, das sch'ich wohl, werdet Ihr nichts verlieren; allein Ihr müßt denhintern Weg einschlagen, trotz Eurem feinen Kleide. Hierheißt es nicht: klopfet an, und cs wird euch aufgethan, son-