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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
417
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Als der Edelmann seine Börse zog und hervortrat, denAuftrag des Königs zu vollziehen, fühlte Julian einige Ver-legenheit, ehe er zu erklären vermochte, daß er keinen Anspruchauf eine Belohnung für den Tanz des jungen Mädchens habe,und daß seine Majestät über seinen Stand und Charakter imJrrthum sei-

Und wer bist du denn, mein Freund?" fragte Carl;abervor allen Dingen und insbesondere, wer ist diese tanzendeNymphe, auf die du wie ein begleitendes Reh wartetest?"

Diese junge Person, geruhen Ew. Majestät, ist eineDienerin der verwittweten Gräfin von Derby," sagte Peverilin leisem Ton;und ich bin"

Halt, halt," sagte der König,das ist ein Tanz zu einerandern Melodie, und paßt nicht an diesen öffentlichen Ort.Höre, Freund; du und das junge Mädchen folgt Empson,wohin er dich führen wird. Empson bringe sie hörst duwohl?"

Geruhen Euer Majestät, ich muß sagen, daß ich michkeiner absichtlichen Zudringlichkeit schuldig weiß bei"

Nun, der Henker hole den, der keinen Wink versteht,"sagte der König, Julians Rechtfertigung schnell unterbrechend.Traun, cs gibt Zeiten, wo Höflichkeit die größte Impertinenzvon der Welt ist. Folge du nur Empson, und unterhaltedich auf eine halbe Stunde mit der Gesellschaft der Fee, biswir nach euch schicken werden."

Carl sprach dies, nicht ohne ängstlich umherzusehen, undin einem Tone, der Besorgniß verrieth, behorcht zu werden.Julian konnte bloß sich gehorsam verbeugen und Empson fol-gen, welcher dieselbe Person war, die so gewandt auf demFlagcolet spielte.

Peveril. 27