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zu sehen? — Ich vermuthe, dem Herzog von Buckingham;denn das ist ganz ein tour äe 5on metier."
Fenella, da sie sah, daß der König sie anrcdete, verbeugtesich tief, und schüttelte den Kopf, zum Zeichen, daß sie nichtverstände, was er sagte-
„Auf Ehre, das ist wahr," sprach der König; „sie mußdurchaus eine Fremde sein — dafür spricht ihre Farbe undihre Behendigkeit. Frankreich oder Italien hat nicht Formund Stoff zu diesen elastischen Gliedern, braunen Wangenund feurigen Augen-" Er legte ihr dann auf Französisch undhernach wieder auf Italienisch die Frage vor, von wem siehieher geschickt worden wäre.
Bei der zweiten Wiederholung warf Fenella ihre verhüllen-den Locken zurück, und zeigte so die Melancholie, die auf ihrerStirne schwebte, während sie traurig den Kopf schüttelte, unddurch unvollkommenes, doch höchst sanftes und klägliches Mur-meln ihren organischen Fehler zu erkennen gab.
„Ist es möglich, daß die Natur einen solchen Fehler be-gangen hat?" sagte Carl. „Kann sie ein so wunderbaresWesen, wie du bist, ohne die Melodie der Stimme gelassenhaben, während sie dich für die Lieblichkeit der Töne soempfänglich machte? — Halt; was bedeutet dies? und wasdringt man da für einen jungen Menschen herbei? Ha, ohneZweifel den Herrn des Kunstspiels, wie ich vermuthe. —Freund (setzte er hinzu, indem er Pcveril anredete, der, aufFenella's Zeichen, fast instinktmäßig vorgeschritten war, undniederkniete) wir danken dir für das Vergnügen dieses Mor-gens. — Mein Herr Marquis, Ihr betrogt mich letzte Nachtim Piket; für diese treulose That sollt Ihr nun büßen, indemIhr ein paar Goldstücke diesem braven jungen Mann, undfünf dem Mädchen gebt."