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Insel Man begleitet hatte. „Fenella?" rief er aus, vergessend,daß sie weder hören noch antworten konnte; „Fenella! kannstdu es sein?"
Fenella, die wie früher eine warnende und gebieterischeMiene annahm, stellte sich zwischen Julian und die Thüre, andie er pochen wollte — wies abwehrend mit dem Finger nachderselben, runzelte zu gleicher Zeit die Stirne und schüttelteernsthaft den Kopf.
Nach kurzer Ueberlegung konnte Julian sich Fenella's Er-scheinung und Benehmen nur auf die einzige Art erklären,daß ihre Gebieterin nach London gekommen sei, und diesestumme Dienerin als eine Vertraute abgeschickt habe, ihn voneiner Abänderung ihres vorgehabten Verfahrens zu unterrich-ten, wodurch die Abgabe ihrer Briefe an Barstow überflüssigoder vielleicht gefährlich werden könnte. Er versuchte Fenelladurch Zeichen zu fragen, ob sie etwa einen Auftrag von derGräfin hätte- Sie nickte.. Ob sie einen Brief habe, fuhr erauf dieselbe Art zu fragen fort- Sie schüttelte ungeduldigden Kopf, und machte ihm, hastig den Gang entlang gehend,ein Zeichen ihr zu folgen. Er that es, wenig zweifelnd, daßer zur Gräfin selber geführt werden solle- Aber seine zuerstüber Fenella's Erscheinung erregte Verwunderung wurde er-höht durch die Schnelligkeit und Leichtigkeit, womit sie diestaubigen Jrrgänge der verfallenen Savoy aufzufinden schien.
Als er sich jedoch besann, daß Fenella die Gräfin vormalsauf einem langen Besuche in London begleitet hatte, ward esihm nicht unwahrscheinlich, daß sie damals diese OrtSkenntnißerlangt haben möchte. Viele Fremde, die mit der Königinoder der verwittweten Königin in Verbindung standen, hattenZimmer in der Savoy. Viele katholische Priester fanden auchZuflucht in ihren Schlupfwinkeln, unter mancherlei Verklei-