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gen zwischen einem papistischen Priester und einer verdächtigenKatholikin abgab. Als er aber den gefährlichen Auftrag sei-ner Gönnerin übernahm, hatte er es mit der Offenheit undmit dem ungetheilten Entschluß gethan, ihr aus diejenige Artzu dienen, wie sie am meisten ihre Angelegenheiten besorgtzu wissen wünschte. Doch konnte er sich einer geheimenBangigkeit nicht erwehren, als er sich in das Labyrinth vonGallerten und Gängen verwickelt sah, welche zu den verschie-denen Abtheilungen von Zimmern in dem alten Gebäude, dieSavoy genannt, führten.
Dieses veraltete und fast verfallene Gebäude nahm einenTheil von dem Platze der öffentlichen Gebäude am Strande,gewöhnlich Sommerset-House genannt, ein. — Die Savoywar ehemals ein Pallast, der den Namen von seinem Erbauer,einem Grafen von Savoyen, führte, später ein Kloster, dannein Hospital gewesen, und wurde endlich zu Carls II. Zeiteine Wüste von verfallenen Häusern und Gemächern, die vor-nehmlich von Solchen bewohnt wurden, welche einige Verbin-dung mit dem nahen Pallast von Sommerset-House hatten,wo sich Einige vom Hofe, gelegentlich auch der König selbst,der daselbst Zimmer besaß, aufhielten.
Nicht ohne vielfache Erkundigungen und mehr als einMißverständniß, fand Julian am Ende eines langen undKüstern Ganges, der aus Brettern bestand, welche von derZeit so verwittert waren, daß sie unter seinen Füßen zu wan-ken drohten, endlich den Namen Martin Christa!, Mäkler undTaxator, an einer zerbrochenen Tbüre. Er war im Begriffzu klopfen, als ihn Jemand an seinem Mantel zupfte; undals er sich umsah, erblickte er zu seinem großen Erstaunen,das in Wahrheit fast bis zum Schreck stieg, die kleine Stumme,welche ihn einen Theil des Weges auf seiner Abreise von der