und zwischen den frcidciikendcn Höflingen, die allen Grund-sätzen Hohn sprachen, zu Stande gebracht.
Unter den Abwechselungen eines den Ränken gewidmetenLebens, während dessen Buckingham's und seine eigenen ehr-geizigen Entwürfe ihn zu wiederholten Malen über das at-lantische Meer führten, rühmte sich Eduard Christian, daß ernie seinen Hauptgegenstand aus dem Gesichte verloren — dieRache an der Gräfin von Derby. Er unterhielt einen ge-nauen und vertrauten Briefwechsel mit seiner hcimathlichenInsel, so daß er von Allem, was da vorging, genau unter-richtet war; und bei jeder günstiger» Gelegenheit reizte erdie Begierde Buckingham's, sich dieses kleinen Königreichs da-durch zu bemächtigen, daß er die Verwirkung ihres Besitzesbei ihrem jetzigen Gebieter zuwege brächte. Es war nichtschwer, die ungezähmtcn Wünsche seines Gönners über diesenPunkt lebendig zu erhalten; denn seine eigene üppige Ein-bildungskraft knüpfte besondere Reize an den Gedanken, eineArt Souverän selbst auf dieser kleinen Insel zu werden; under war, wie Catilina, eben so begierig nach fremdem Eigen-thum, als verschwenderisch mit seinem eigenen.
Aber nicht eher, als bis zur vorgeblichen Entdeckung despapistischen Anschlags, konnten Christians Entwürfe zur Reifegebracht werden; und damals waren die Katholiken in denAugen des leichtgläubigen Volks von England so verhaßt,daß auf die Anklagen der ehrlosesten Menschen, gemeiner An-geber, des Auswurfs der Gefängnisse und des Schandpfahls,die gräßlichsten Beschuldigungen gegen Personen vom höchstenRange und redlichsten Charakter bereitwillig angenommen undgeglaubt wurden-
Dieß war ein Zeitpunkt, den Christian zu benutzen nichtunterließ. Er knüpfte seine Vertraulichkeit mit Bridgenorth,