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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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grausame Französin sehen, daß weder Verlauf der Jahre,noch ihre mächtigen Freunde, noch der Name Stanley, nochdie Oberherrschaft der Insel Man, den ernsten Lauf ihresBluträchers aufhalten wird. Der Adel soll von ihremNamen loSgeriffen werden, und ihr Erbe soll ein Andrernehmen."

Aber, Bruder Christian," bemerkte Bridgcnorth,bist dunicht zu heftig in der Verfolgung dieser Sache? Es istdeine Christenpflicht, deinen Feinden zu vergeben."

Ja, aber nicht den Feinden des Himmels nicht denen,die das Blut der Heiligen vergießen," sprach Christian, des-sen Augen jetzt von heftiger und wilder Leidenschaft flamm-ten;ich halte diesen Vorsatz der Rache heilig ich betrachteihn als ein Sühnopfer für das, was in meinem Leben bösegewesen sein mag. , Ich habe mich den Schmähungen desHochmüthigen unterworfen ich habe mich wie ein Knechtgedemüthigt; aber in meiner Brust war der stolze Gedanke,ich, ver ich dieß thue, thue es, damit ich meines BrudersBlut rächen könne."

Indessen, mein Bruder," versetzte Bridgcnorth,ob ichgleich an deinem Vorhaben Theil nehme, und dir gegen dießmoabitische Weib geholfen habe, muß ich doch deine Rachemir mehr als Rache nach dem Gesetz Moses, als nach demGesetz der Liebe, denken."

Das steht dir gut an, zu sagen, Ralph," sagte Christian,dir, der nur eben über den Sturz deines eignen Feindes ge-lächclt hast."

Wenn du Ritter Gottfried Peveril meinst," crwiederteBridgcnorth,so lächelte ich nicht über seinen Fall. Es istgut, daß er erniedrigt worden ist; aber so viel an mir liegt,