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Schwert der Heiligen bei Wertester gesiegt hatte. Siehdeine Tochter gleich einer Verworfenen von seinen Füßen ge-stoßen."
„Christian," unterbrach ihn Bridgenorth, „du drängst michhart; aber du thust cs in Liebe, mein Bruder, und ich ver-gebe dir — Alerie soll nie verstoßen werden. — Allein die-ser dein Freund — diese Dame — du bist der Onkel meinesKindes, nach mir bist du der nächste in Liebe und Zuneigung.Immer, bist du doch nicht ihr Vater — hast nicht ihres Va-ters Besorgnisse. Bist du des Charakters derjenigen, denenmein Kind anvertraut ist, gewiß?"
„Bin ich meines eignen Charakters gewiß? — Bin ich ge-wiß, daß mein Name Christian, deiner Bridgenorth ist? —Hab' ich nicht viele Jahre in diesem Theilc der Stadt ge-wohnt? — Kenn' ich nicht diesen Hof? — Und kann ich wahr-scheinlich darüber getäuscht werden? — Denn ich will nichtglauben, daß du von mir getäuscht zu werden fürchtest."
„Du bist mein Bruder," sagte Bridgenorth — „Blut undGebein von meiner geschiedncn Heiligen — und ich bin ent-schlossen, dir in dieser Sache zu trauen "
„Du thust wohl," versetzte Christian, „und wer weiß, wasfür eine Belohnung dir aufgehoben ist? — Ich kann nichtauf Alerie sehen, ohne daß cs meinem Geiste sich stark auf-drängt , daß hier für ein Andre ihres Geschlechts so sehr über-treffendes Geschöpf Etwas zu thun sei. Muthig befreite Ju-dith Bethulia durch ihre Tapferkeit, und die lieblichen Zügeder Esther machten sie zur Schutzwache und Verthcidigung fürihr Volk im Lande der Gefangenschaft, als sie Gunst fand inden Augen des Königs AhasveruS."
„Komme cs mit ihr, wie der Himmel will," sagte Brid-