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zu eilen, als wenn seine Gegenwart zu Alcriens Schutze noth-wendig wäre."
„Bruder Christian," sagte Bridgenorth, „ich muß meinKind sehen — ich muß die Person sehe», der sie anver-traut ist."
»Wom das?" entgegnete Christian. „Hast du nicht oftbekannt, daß die Uebertreibung der sinnlichen Zärtlichkeit, diedu für deine Tochter genährt hast, ein Fallstrick für dich ge-wesen ist? — Bist du nicht, mehr als einmal, auf dem Punktgewesen, jene großen Pläne aufzugeben, welche die Recht-schaffenheit als eine Rathgeberin neben den Thron stehensollten, weil du die kindische Leidenschaft deiner Tochter fürdiesen Abkömmling deines alten Verfolgers, diesen JulianPeveril, zu befriedigen wünschtest?"
»Ich gestehe es," sagte Bridgenorth; „und Welten würdeich darum gegeben haben, und noch geben, diesen Jünglingan meine Brust zu drücken, und meinen Sohn nennen zudürfen. Der Geist seiner Mutter blickt aus seinem Auge,und sein stattlicher Gang ist der seines Vaters, wann er täg-lich mir in meinem Kummer Trost zusprach, und sagte: dasKind lebt."
„Aber der Jüngling," sagte Christian, „wandelt nach sei-nem eignen Lichte, und verwechselt das Meteor des Sumpfesmit dem Polarstern. Ralph, ich will mit dir in freundlicherAufrichtigkeit sprechen- Du darfst nicht zugleich der gutenSache und dem Baal dienen wollen. Gehorche, wenn duwillst, deinen eignen fleischlichen Neigungen, lade diesen Ju-lian Peveril in dein Haus, und laß ihn deine Tochter hei-rathen. — Aber merke auf die Aufnahme, die sie bei demalten, stolzen Ritterfinden wird, dessen Muih jetzt, selbst jetzt,so wenig unter seinen Ketten gebeugt ist, als nachdem das