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„ES ist gerade meine Absicht, Euch gegenwärtig zu pfeifen;und Ihr könnt zu Eurem eigenen Vortheil tanzen, wenn Ihrwollt.«
„Auf mein Wort, Herr Christian," sprach der Herzog stolz,„die Angelegenheit muß sehr wichtig sein, die so ganz alleCeremonie zwischen uns entfernt. Wenn sie sich auf den Ge-genstand unserer letzten Unterredung bezieht, so muß ich Euchbitten, unser Gespräch bis auf eine künftige bequeme Zeitaufzuschieben. Ich bin mit einer Sache von einiger Bedeu-tung beschäftigt."
Hierauf wandte der Herzog Christian den Rücken, undsetzte seine Unterhaltung mit Jerningham fort. „Sucht diebewußte Person auf, und gebt ihm die Papiere; und hört,gebt ihm dieß Goldstück zur Bezahlung für den Schaft seinesPfeils —für die Stahlspitze und die Pfauenflügel haben wirschon gesorgt."
„Dieß ist alles sehr gut, Euer Durchlaucht," sagte Chri-stian ruhig, indem er zugleich in einem Armstuhl in einigerEntfernung sich niedersetzte; „aber der Leichtsinn Euer Durch-laucht steht in keinem Verhältniß zu meinem Gleichmut-. Esist nothwendig, daß ich Euch spreche; und ich will Euer Gna-den Muße in diesem Zimmer abwarten."
„Sehr wohl, Herr," sagte der Herzog verdrießlich; „dochwenn ein Uebel auszustehen ist, je früher, je besser. — Ichkann Maßregeln nehmen, dessen Erneuerung zu verhindern.So laßt mich Eure Botschaft ohne weitern Aufschub ver-nehmen."
„Ich will warten, bis Euer Gnaden Toilette fertig ist,"sagte Christian in dem gleichgültigen Tone, der ihm natür-lich war. „Was ich zu sagen habe, muß unter uns bespro-chen werden.«