erwiedcrte der Herzog. „Aber ihr seid alle dazu geboren,Schwierigkeiten zu machen."
„Nein, wenn Euer Durchlaucht die Bedingung in dieserUrkunde gut heißen, und zu unterzeichnen belieben," versetzteJerningham, „so wird Gatheral die Sache anne-men."
„Und konntet Ihr mir das nicht gleich anfangs sagen,Einfaltspinsel?" sagte der Herzog, indem er die Schrift Un-terzeichnete, ohne ihren Inhalt anzuschen. — „Was sonst fürBriefe? Und hört, ich darf nicht mehr mit Geschäften geplagtwerden."
„villetb cloux, gnädiger Herzog — fünf bis sechs. Die-ses wurde bei dem Pförtnerhäuschen von einer Maske zurück-gelassen"
„Hm!" antwortete der Herzog, indem er sie über einan-der warf, während Jerningham ihm im Ankleiden behülflichwar — „eine Bekanntschaft von einer Viertelstunde."
„Dieß wurde einem der Pagen von Mpladp's Kammer-frau übergeben."
„Hol'ü der Henker — eine Jeremiade über Meineid undVerrath, und nicht eine einzige neue Zeile zu der alten Me-lodie," sagte der Herzog, einen Blick über das Billet werfend.„Hier ist das alte Lied — grausamer Mensch — ge-brochene Gelübde — die gerechte Rache des Him-mels. Die Frau denkt wohl an Mord, aber nicht an Liebe.Niemand sollte sich herausnehmen, über einen so abgenutztenGegenstand zu schreiben, ohne wenigstens einige Neuheit desAusdrucks zu besitzen, die verzweifelnde Araminta —eine hier sehr verzweifelnde Lüge. — Und dieß — woherkommt das?"
„Wurde von einem Menschen, der in voller Eile fortlief,in das Saalfenster geworfen," antwortete Jerningham.