Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
379
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inner» Zimmer mit den Herren und Pagen seines Hofstaats,als Personen des ersten Ranges gekleidet, und in dieser Hin-sicht de» Herzog selbst an persönlichem Glanze eher übcrtrcf-fend, als ihm nachstehend. Aber sein Vorzimmer insbesonderewar ein Versammlungsort von Menschen der verschiedenstenGattungen.

Es war Alles im höchsten Zuströmen im Vorzimmer, undzwar schon seit mehr als einer Stunde, ehe der Kammerdie-ner des Herzogs sich in dessen Schlafzimmer (das sorgfältigverdunkelt war, um Mitternacht aus Mittag zu machen)wagte, um Seiner Durchlaucht Befehle zu erfahren. Seinsanftes, heiteres Flüstern, womit er fragte, ob Ihre Durch-laucht aufzustehen beliebten, wurde kurz und scharf mit denGegenfragen beantwortet:Wer da? Welche Zeit ist's?"

Es ist Jerningham, Euer Durchlaucht," sagte der Diener.»ES ist ein Uhr Nachmittags; und Eure Durchlaucht bestell-ten einige von den Leuten nach cilf Uhr."

Wer sind sie? Was wollen sic?"

Eine Botschaft aus Whitehall, Eure Durchlaucht."

Ha! die wird keine Eile haben. Wer alle Andere aufsich warten läßt, wird am besten lhun, auch wieder auf sie zuwarten. Sollt' ich mich schlechter Lebensart schuldig ma-chen, so wär' cs eher gegen einen König, als gegen einenBettler."

«Die Herren aus der Stadt."

Ich bin ihrer satt, satt alles ihres Gewäsches, undkeine Religion lauter Protestantismus und keine christlicheLiebe. Sagt ihnen, sie sollen zu Shaftesbury in dieAldersgate-Straße mit ihnen! da ist der beste Markt fürihre Maaren."

Der Pferdehändler, gnädiger Herzog, aus Newmarket."