theuer zu stehen kommen kann, hat der Champagner nichts zuthun. Wenn noch eine Flasche unzerbrochen geblieben ist, sowill ich sie nach der Mittagstafel trinken, und versuchen, obsie mir nicht noch jetzt zu einem Plan der Auslösung und derRache dienen kann."
Mit diesem männlichen Entschluß setzte er seine Reise nachLondon fort.
Sechsundztvanzigfies Kapitel.
Wir muffen den Leser nun nach dem prächtigen Hotel ver-setzen, das zu dieser Zeit von dem berühmten Georg VillierS,Herzog von Buckingham, bewohnt wurde. Unter den aufge-weckten und den ausschweifenden Personen am lachenden HofeCarl's war der Herzog der ausschweifendste und aufgeweck-teste. Während er aber ein fürstliches Vermögen, einen kräf-tigen Körper und vortreffliche Talente an nichtswürdige Ver-gnügungen verschwendete, unterließ er doch nicht, liefern undumfassender« Entwürfen nachzuhängen, wobei ihm bloß derfeste Vorsatz und die geordnete Beharrlichkeit mangelten,welche zu allen wichtigen Unternehmungen, besonders in derPolitik, nothwendig sind.
Der Mittag war lange vorüber, und die regelmäßigeStunde des Lever des Herzogs, — wenn irgend Etwas re-gelmäßig genannt werden konnte, wo Alles unregelmäßig war,— hatte lange geschlagen. Sein Saal war mit Lakaien undandern Bedienten in den glänzendsten Livreen angefüllt; die