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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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fallen wollte, eine Schildwache ausgestellt halten. Diesernäherte er sich und gab vor, daß er von einem ParlamcntS-glicde Briese an Bridgenorth zu überbringen habe.

Gebt mir die Briefe, Freund," sagte die Schildwache,der diese Erklärung sehr natürlich und wahrscheinlich vorkam,«und ich will sie sogleich in des Herrn Majors Hände über-liefern lassen."

Launce wühlte in seiner Tasche, als suchte er die Briefe,die gar nicht cxistirten, näherte sich der Flinte des Mannes,und faßte ihn, ehe er sich'S versa-, beim Kragen, pfiff scharfund gellend, und rang mit seinem Gegner, bis er diesen zuBoden streckte, und die Muskete, um die sie kämpften, imFallen losging.

Die Bergleute stürzten auf Launce'S Signal in den Hof-raum ; und ohne Hoffnung, seinen Plan noch länger still zuverfolgen, befahl er zweien, den Gefangenen in Sicherheitzu bringen, und den übrigen laut zu schreien und das Thordes Hauses anzugreifen. Im Augenblick erscholl der Hofraumdes Hauses von dem Ruf:Ritter Peveril soll leben!"

Das Getös von außen erregte bald wilde Verwirrungund Unruhe von innen. Lichter flogen von Fenster zu Fenster,und Stimmen ließen sich fragend hören, was die Ursache die-ses Lärms sei, worauf das Geschrei der Leute, die im Hof-raum waren, eine hinlängliche, wenigstens die einzige Antwortwar, die man zu geben beliebte. Endlich öffnete sich dasFenster einer vorragcnden Treppe, und BridgenorthS Stimmefragte mit gebietendem Ansehen, was der Lärm bedeute, undbefahl den Aufrührern, auf ihre eigene unmittelbare Gefahrabzustehen-

Wir wollen unfern jungen Herrn haben, ihr kauderwäl-fcher alter Dieb," war die Antwort;und wenn wir ihn nicht

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