Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
354
Einzelbild herunterladen
 

.-.54

den Augenblick haben, so soll der höchste Stein Eures Hau-ses bald so tief liegen, als der Grund."

Wir wollen das sogleich versuchen," sagte Bridgenorth;denn wenn noch ein Schlag an mein friedliches HauS ge-schieht, so feuere ich mein Gewehr auf euch ab, und euerBlut komm' über euer eignes Haupt. Ich habe eine PartieFreunde, mit Musketen und Pistolen wohl bewaffnet, zur Ver-theidigung meines Hauses, und sowohl den Muth als dieMittel, unter Beistand des Himmels jede von euch zu ver-übende Gewalt zu vergelten."

Herr Bridgenorth," antwortete Launce, der, obgleich keinSoldat, doch Jager genug war, um die Vortdcile zu begrei-fen, welche seine Gegner unter solchen Umständen nvthwendighaben mußten;Herr Bridgenorth, laßt unü um Unterhand-lungen mit Euch, und um billige Bedingungen bitten. Wirwollen Euch nichts Böses antbun, aber wir wollen unfernjungen Herrn zurückhaben; es ist genug, daß Ihr unfern al-ten Herr» und seine Gemahlin in Eure Gewalt bekommenhabt. Es ist schlechte Jagd, Hirsch, Hindin und Rehkalb zutödtcn; und wir wollen Euch den Augenblick einiges Lichtüber die Sache geben."

Auf diese Rede folgte ein neuer 'Angriff und ein großesKrachen unter den untern Fenstern des Hauses.

Ich würde des ehrlichen Mannes Wort annehmcn, undden jungen Peveril gehen lassen," sagte Einer von den inBridgenorths Hause Versammelten, welcher, sorglos gähnend,sich inwendig dem Pfosten näherte, an den sich Bridgenorthgestellt hatte.

Seid Ihr toll?" sagte Bridgenorth;oder haltet Ihrmich arm genug an Muth, um die Vortdcile auszugeben, dieich nun über die Peveril'sche Familie besitze, aus Furcht vor